Lord Nobs
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Dabei seit: 08.11.2004
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Herkunft: Hessen Schulart und Klasse: lange her
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| RE: Wurf senkrecht nach oben |
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Hallo
Hier würde ich erst einmal ein v-t-Diagramm zeichnen. Das sieht dann z.B. so aus.
Von links nach rechts ist die Zeit t dargestellt, wie sie vergeht. Nach oben zeigt die Achse für die Geschwindigkeit v.
Zuerst ist die Geschwindigkeit gleich v_g. Mit dieser Geschwindigkeit wird der Gegenstand nach oben geworfen. Dann wird die Geschwindigkeit immer kleiner. Die Erdanziehung bremst ja. Nach der Zeit t_st ist die Geschwindigkeit Null geworden. Der Gegenstand steigt nicht mehr. Er ist oben angekommen.
Wenn wir jetzt noch weiter gingen im v-t-Diagramm, würde die Geschwindigkeit sogar negativ. Der Gegenstand fällt wieder.
Die Steigung der Geraden im v-t-Diagramm (hier ist ja eher ein Gefälle) entspricht der Beschleunigung. Für 1s nach rechts nimmt die Geschwindigkeit um 9,81m/s ab. Bei einer normalen Geradengleichung dividiert man zu Bestimmung der Steigung den Abschnitt auf der y-Achse durch den zugehörigen Abschnitt auf der x-Achse. Im v-t-Diagramm wäre das der Abschnitt auf der v-aches wird durch den entsprechenden Abschnitt auf der t-Achse dividiert. Hier sind das
(9.81m/s)/(1s)=9,81m/s²
Das ist die übliche Erdbeschleunigung, die bei allen Wurf- und Fallaufgaben auftaucht.
Den selben Wert für die Beschleunigung erhält man auch, wenn man v_g durch t_st dividiert.
Damit ist Deine 2. Formel schon hergeleitet. Klar?
Jetzt kommt der Geheimtipp. Die Fläche unter der Kurve, hier ein rotes Dreieck, ist gleich der Höhe h.
Es bleibt die Frage: Wie berechnet man die Fläche eines Dreiecks?
Schau mal wie weit Du damit kommst.
Ich muss jetzt zum Yoga.
Viele Grüße
Lord Nobs
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